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Die Kelag investiert weiter in die Stromerzeugung aus erneuerbarer Energie


„Mit unserer eigenen Stromerzeugung können wir den gesamten Bedarf unserer Kunden in den Bereichen Haushalte, Gewerbe und Landwirtschaft aus erneuerbarer Energie decken.

Dies weisen wir auch in den Rechnungen und gegenüber der Behörde aus“, betont Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger.

„Es ist verwunderlich, dass Umweltorganisationen unser Unternehmen an den Pranger stellen: wir erzeugen Strom ausschließlich aus erneuerbarer Energie – vorwiegend Wasserkraft – und investieren jedes Jahr massiv in die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger. Wir  arbeiten konsequent an unserem Ziel, in Zukunft den gesamten Strombedarf aller unserer Kunden aus erneuerbarer Energie zu decken. Allein heuer investieren wir rund 105 Millionen Euro in den Ausbau und in die Instandhaltung unserer Erzeugungskapazitäten aus erneuerbarer Energie“, sagt Egger.“ Diese Strategie hält Egger für langfristig zielführender als den Kauf von Zertifikaten, der an der Struktur der Stromerzeugung in Europa substanziell nichts ändert.

Der Kauf von beispielsweise norwegischen Wasserkraftzertifikaten verbessert zwar die Energieaufbringungsbilanz der Käufer, allerdings nur auf dem Papier. Gleichzeitig verschlechtert er die Energieaufbringungsbilanz der Verkäufer. Durch den Verkauf von Zertifikaten weist Norwegen nur noch weniger als 25 % Wasserkraft aus, obwohl es physikalisch rund 95 % Strom aus Wasserkraft erzeugt. Der Verkauf von Zertifikaten spült aber mehr als 100 Millionen Euro pro Jahr in die Kassen der norwegischen Energieunternehmen!

Hermann Egger: „Wir halten nichts davon, viel Geld für Zertifikate auszugeben. Wir investieren lieber in den Ausbau unserer Erzeugungskapazitäten, vorzugsweise im eigenen Land. So verbessern wir unsere eigene und damit auch die europäische Aufbringungsstruktur nachhaltig. Ist es kurzsichtiger Populismus der österreichische Umweltorganisationen dazu bringt, den europäischen Zertifikatehandel zu befürworten, der lediglich Greenwashing bedeutet und keine substanziellen Fortschritte zur nachhaltigen Energiewende liefert?“

Von der Politik erwartet sich die Kelag die geeigneten Rahmenbedingungen für den Ausbau der Erzeugungs- und auch Netzkapazitäten damit es tatsächlich gelingt, den gesamten Strombedarf der Kunden aus erneuerbarer Energie zu decken. „Lippenbekenntnisse für die verstärkte Nutzung erneuerbarer Energieträger und für den Ausbau der Netzinfrastruktur werden nicht reichen“, betont Egger.

Klimaschutz und Energieeffizienz
Mit ihren Pumpspeicherkraftwerken erfüllt die Kelag einen immer wichtigeren Beitrag zum sinnvollen und nachhaltigen Einsatz von erneuerbarer Energie in Europa. Die Kraftwerke der Kelag sind „grüne Batterien“, die regenerative Überschussenergie ökologisch speichern. Genauso wichtig ist es aber auch, die Energieeffizienz in den Anlagen der Kunden zu verbessern, um deren Energiedarf zu senken“, erläutert Egger. „Rund 20 Fachkräfte der Kelag arbeiten in diesem Bereich, hier unternehmen wir sehr große Anstrengungen. Unsere Aktivitäten bringen der Umwelt und der Wirtschaft mehr als die nicht nachvollziehbaren Behauptungen von Umweltorganisationen!“


10.01.2012

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