Der Betrieb der Pumpe musste vor zwei Monaten eingestellt werden, weil der Verwaltungsgerichtshof den Bescheid aus dem Jahr 2009 aus formaljuristischen Gründen aufgehoben hatte. Der Erzeugungsbetrieb war von diesem Schritt nicht betroffen.
Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasser erstellte einen neuen Bescheid für das Projekt Pumpe Koralpe. Dieser Bescheid ist rechtskräftig, deshalb nimmt die Kelag heute den Pumpbetrieb beim Kraftwerk Koralpe wieder auf. „Weil nun alle rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, können wir dieses Kraftwerk wieder flexibel nach den Erfordernissen der Kunden und des Marktes einsetzen“, sagt Kelag-Vorstandssprecher Hermann Egger.
Das Pumpspeicherkraftwerk Koralpe verfügt über eine Erzeugungsleistung von 50 MW und eine Pumpleistung von 35 MW. In dieser Anlage erzeugt die Kelag rund 160 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr. Der Speicher dieses Kraftwerkes befindet sich auf der Soboth, das Maschinenhaus und das Pumpenhaus stehen in der Nähe von Lavamünd am Ufer der Drau.

01.12.2011